Rückblick Talente Tag im Technischen Museum

Ich bin am 23. Jänner im Technischen Museum gewesen und habe mir die Talente Tage angesehen, die am 23. und 24. Jänner 2012 im Technischen Museum stattgefunden haben.Bei den Talente Tagen konnten Schülerinnen und Schüler mit Jugendlichen und FachtechnikerInnen aus österreichischen Top-Unternehmen über ihre Ausbildung plaudern und Einblicke über ihren Einstieg und ihre Erfahrungen aus ihrem Berufsleben erfahren. Im Festsaal stellten sich Firmen persönlich vor, Lehrlinge erzählten von ihrem Einstieg ins Berufsleben und warum sie sich für technische Lehrberufe entschieden haben (dazu gibts in den nächsten Tagen noch einen gesonderten Blogbeitrag)

Orientierungsplan Talente Tage im Technischen Museum

Folgende Firmen haben ihre Lehrberufe vorgestellt:

  • Henkel (Chemielabortechnik)
  • Agrana (Maschinenbau, Elektrotechnik)
  • Siemens (Elektrotechnik, Energietechnik, Elektronik)
  • EVVA (Werkzeugbau, Steuerungstechnik)
  • Kapsch (IT),
  • RHI (Mechatronik, Elektrobetriebstechnik)
  • Kraft Foods (Maschinenbautechnik)
  • Bombardier (Elektroverfertigung, Produktion)
  • Festo (Mechatronik)
  • TÜV (Werkstofftechnik, Schweißtechnik)

Jeder Stand hatte Demonstrationsobjekte mit und die Lehrlinge konnten diese Objekte auch ganz gut erklären. Das hat mich total fasziniert!

Infoblätter über Lehrberufe
Infoblätter über Lehrberufe

Tolles Informationsangebot: Viele Firmen haben bei den Talente Tagen ihre Infoblätter schülerInnengerecht aufbereitet (das war zu meiner Zeit leider noch nicht so. Aber okay: meine Lehrzeit begann Anfang der 80iger Jahre und zu meiner Zeit gab es auch so tolle Informationsveranstaltungen wie Talente Tage leider noch nicht)!

An jedem waren FachtechnikerInnen da und natürlich auch Lehrlinge zur Stelle, die dann auch gleich die Demonstrationsobjekte erklärten.

Ein Lehrberuf der total gute Aufstiegsmöglichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten bietet, ist der Lehrberuf Mechatronik.

Wenn Du Dich für moderne Technologien interessiert und dich technisch interessierst und du gerne was bastelst und zusammenbaust, wäre vielleicht für Dich der Lehrberuf Mechatronik interessant. Das ist ein relativ neues Berufsbild, Nachwuchskräfte werden gesucht.

  • du stellst mechanische Teile her und bearbeitest sie
  • du baust und prüft elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen
  • du lernst mechatronische Systeme zu programmieren, installierst sie und wartest sie

Zugegeben: Es gab eine Reihe von interessanten Demonstrationsobjekten, aber ein Demonstrationsobjekt fand ich besonders toll. 

Dosenspenderautomat
Dosenspenderautomat

 

Ein Dosen-Spendierautomat, der am RHI-Stand ausgestellt war und von Emanuel, Patrick und Steve, drei Lehrlingen bei RHI, zusammengebaut wurde. Die Lehrlinge dachten sich dieses Demonstrationsobjekt alleine aus und haben sie auch alleine gebaut.

Die Maschine funktioniert so: Wenn die Maschine grünes Licht anzeigte,  konnten die jungen BesucherInnen unter einer angegebenen Telefonnummer eine SMS mit dem Handy abschicken. Dann setzte sich die Maschine in Bewegung und warf als Belohnung schlußendlich eine Getränkedose aus ihrem Behälter. Kein Wunder, dass der Stand am späten Vormittag gestürmt wurde.

Aber auch an den anderen Ständen herrschte emsiges Treiben, wie ihr sehen könnt:

Stimmungsbild 1

Talente Tag im Technischen Museum

SchülerInnen beim Probieren

SchülerInnen beim Talente Tag

SchülerInnen beim Talente Tag

Talente Tage 2012 im Technischen Museum

SchülerInenn bei den Talente Tagen 2012

Tolle Sache, diese Talente Tage jedenfalls, tolle Stimmung, tolle Initiative, die erstmals von Industriellenvereinigung und Technischem Museum durchgeführt wurde. Ich hoffe auf eine Wiederholung!

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Programm Talente Tage (23./24. Jänner)

Logo Veranstaltung "Talente Tage"Bei den Talenteagen am 23. und 24. Jänner 2012 im Technischen Museum Wien informieren Euch Jugendliche und FachtechnikerInnen von österreichischen Top-Unternehmen über ihre Ausbildung und plaudern über ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben. Neben moderierten Gesprächsrunden könnt Ihr vielfältige Berufsfelder kennenlernen und selbst bei den Stationen Eure Fertigkeiten ausprobieren.

Lehrlinge und FachtechkerInnen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern von folgenden Unternehmen erwarten Euch und freuen sich auf interessante Dialoge:

Montag, 23. Jänner 2012

  • 9.15 Uhr Firma Henkel (Chemielabortechnik) sowie Firma AGRANA (Maschinenbau, Elektrotechnik)
  • 10.15 Uhr Firma Siemens (Elektrotechnik, Energietechnik, Elektronik), Firma EVVA (Werkzeugbau, Steuerungstechnik)
  • 11.15 Uhr Firma Kapsch (IT), Firma RHI (Mechatronik, Elektrobetriebstechnik)
  • 12.15 Uhr Firma Kraft Foods (Maschinenbautechnik, Firma Bombardier (Elektrovorfertigung, Produktion)
  • 13.15 Uhr Firma Festo (Mechatronik), Firma TÜV (Werkstofftechnik, Schweißtechnik)

Dienstag, 24. Jänner 2012

  • 9.15 Uhr: Firma Kraft Foods (Maschinenbautechnik), Firma RHI (Mechatroniker, Elektrobetriebstechnik)
  • 10.15 Uhr: Firma Siemens (Elektrotechnik, Energietechnik, Elektronik), Firma AGRANA (Maschinenbautechnik, Elektrotechnik)
  • 11.15 Uhr: Firma Kapsch (IT), Firma Bombardier (Elektrovorfertigung, Produktion
  • 12.15 Uhr: Firma Festo (Mechatronik), Firma TÜV (Werkstoff- und Schweißtechnik)
  • 13.15 Uhr: Firma Henkel (Chemielabortechnik), Firma EVVA (Werkzeugbau, Steuerungstechnik)

Die Talente Tage sind eine Aktion der Industriellenvereinigung mit dem Technischen Museum Wien und soll die Begeisterung junger Menschen für technische Berufe wecken. Gerade die technischen Berufe bieten Jugendliche gute Verdienstmöglichkeiten mit Karrierechancen.

Für die moderierten Gesprächsrunden am 23. und 24. Jänner 2011 sind noch freie Plätze vorhanden. Bitte daher rasch anmelden.
Zur Online-Anmeldung

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FIT Infotage (Anmeldestart: 16.1)

Wenn ihr Oberstufenschülerinnen höherer Schulen seid, habt ihr Ende Jänner 2011 vom 30.1. bis 1.2.2012) wieder bei den FIT-Infotagen die Möglichkeit, Euch über ein Technikstudium zu informieren.  Durch die vielfältigen Veranstaltungen bei den FIT Infotagen können Hemmschwellen und Berührungsängste von naturwissenschaftlichen oder technischen Ausbildungen abgebaut werden.  Besonders ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium bietet jungen Frauen sehr gute Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.

FIT Infotage

Die dreitägige Informationsveranstaltung wartet mit folgenden Highlights auf:

  • Große Infomesse: Hier könnte Ihr Euch über technisch/naturwissenschaftliche Studien informieren und erfahren, welche spannenden Praktika auf Euch warten
  • Weiters habt ihr die Möglichkeit, an folgenden Workshops teilzunehmen:
    • FH Campus Wien
    • FH Technikum Wien
    • Universität Wien oder Universität für Bodenkultur
    • Technische Universität Wien  oder Fachhochschule Burgenland
    • Technische Universität Wien mit Informatikschwerpunkt oder Besuch einer Vorlesung aus dem 1.Semester Mathematik
    • Oder Exkursion zu einem Betrieb wie z.B. beim Verbund oder Knowles Sound Solutions

Anmelden können sich Schulen zwischen dem 16. und 23. Jänner 2012 auf der Website http://www.fitwien.at

Beim FIT-Informationstag voriges Jahr nahmen 15 Mädels das Wasserkraftwerk Freudenau unter die Lupe. Und kamen überein: Die Berufsauswahl an Technikberufen ist attraktiv und vielfältig und sollte daher nicht alleine den Männern überlassen werden.

Die FIT-Infotage finden vom 30. Jänner bis 01. Februar 2012 an der Technischen Universität Wien statt.
Ab 16.1.2011 startet die Online Reservierungswoche, wo frau sich für Exkursionen und Veranstaltungen vorab anmelden kann.

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u19 – Create Your World

Wettbewerb u19 – Create Your World

Logo Wettbewerb u19 – Create Your World

Logo Wettbewerb u19

Der Wettbewerb der Ars Electronica gibt Dir die Möglichkeit, die Welt von Morgen mitzugestalten und Deine Vorstellungen und Ideen zu realisieren und zu präsentieren. Du hast die Chance Deinem Erfindungsreichtum freien Lauf zu lassen, was das Leben und unsere Zukunft betrifft.

Egal, ob es sich dabei um eine künstlerische, soziale, technologische oder wissenschaftliche Innovation handelt, das bleibt ganz allein Deiner eigenen Kreativität überlassen.

Ihr könnt fertige Arbeiten und Projekte einreichen. Aber auch mit klaren Konzepten mit Prototyp oder ein Modell,  in dem eure Idee schon einen Schritt in Richtung Realisierung geht, kannst Du für den Wettbewerb einschicken. Dabei ist es egal, ob es ein Einzel-, Gruppen-, Klassen- oder Schulprojekt ist.

Einsendeschluss: 9.März 2012

Das kannst Du bei “u19 – Create Your World” gewinnen:

  • Goldene Nica im Wert von € 5.000,-
  • Zwei Auszeichnungen im Wert von jeweils € 2.000,-
  • Je ein Sachpreise für die Altersgruppen “bis 10 Jahre” und “11 – 14 Jahre”
  • Zehn Anerkennungen

Weitere Informationen zu u19 und die Online Einreichung: www.u19.at
E-Mail: u19@prixars.aec.at

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Energie im Fokus

Energie im Fokus – EU-weiter Foto-Wettbewerb für Jugendliche

Ten act10n

  • Zielgruppe: SchülerInnen und SchülerInnen-Gruppen aller Schularten, 5.-13. Schulstufe.
  • Einsendeschluss: 31.01.2012
  • Preise: Geldpreise
  • Preisverleihung: Juni 2012
  • Auslober: Österreichische Energieagentur

www.energyagency.at/endverbraucher/aktuelle-projekte/10action/fotowettbewerb.html

Die Energieversorgung für zukünftige Generationen zu sichern und dabei Umwelt und Klima möglichst wenig zu belasten, gehört zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

10ACTION – ein EU-Projekt möchte Jugendliche und junge Erwachsene für das Thema erneuerbare Ressourcen sensibilisieren. Durch die kreative Beschäftigung mit dem Thema Erneuerbare Energie über das Medium Fotografie wird eine direkte Auseinandersetzung und Reflexion der eigenen Verhaltensweise gefördert.

Der SchülerInnenwettbewerb läuft in mehreren Ländern (Deutschland, Spanien, Portugal, Griechenland und Österreich) und soll dazu beitragen, das Interesse für Energie und Nachhaltigkeit zu wecken und das Bewusstsein für das eigene Verhalten zu fördern. Der Wettbewerb versteht sich als Beitrag zu einer langfristigen Verhaltensänderung betreffend Energienutzung und CO2-Ausstoß.

(Quelle: www.energyagency.at/fileadmin/aea/pdf/Endverbraucher/Fotowettbewerb.pdf)

Anmeldung zum Fotowettbewerb: http://10action-teenagers.sdeurope.org/login/index.php

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Schlüpfe in die Rolle eines Astronomen

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ruft SchülerInnen zur Erforschung des Hochenergie Universums auf

Wenn Du zwischen 13 und 19 Jahren alt bist, kannst Du in die Rolle von IngenieurInnen, WissenschafterInnen oder Astronomen schlüpfen

Programmeigentümer/Geldgeber
  • ESA

Viele Objekte im Universum strahlen Licht mit allerhöchster Energie in Form von Gammastrahlung ab. Urheber dieser Ereignisse sind Sternexplosionen, Schwarze Löcher und sogenannte Gamma Ray Bursts. Das Weltraumobservatorium Integral der ESA soll all diese Ereignisse mit Hilfe von Gammastrahlen erforschen.

Was ist beim Wettbewerb der ESA zu tun:

Wählt aus folgenden Projekten aus und reicht Eure Arbeiten und Ideen dazu bei der ESA ein:

  • Beobachtung von veränderlichen Sternen mit einem eigenen Teleskop: Verwendet dazu Eure eigenen kleinen Teleskope und vergleicht Eure Daten mit jenen des optischen Teleskops an Bord des ESA Weltraumobservatoriums Integral
  • Erforschung des Zentrums unserer Milchstrasse: Verwendet die Integral Beobachtungen und findet Hochenergiequellen
  • Design einer Hochenergie Astrophysik Satellitenmission: konzipiert und plant Eure eigene Satellitenmission
  • Bau eines  INTEGRAL Satelliten: Baut ein verkleinertes Modell des Integral Satelliten mit Materalien Eurer Wahl

Einsendeschluss bei der ESA ist 31. März 2012.

Die Gewinner des Wettbewerbes in den Kategorien unter 13 Jahren, 14-16 Jahren und 17-19 Jahren werden Ende Mai 2012 verständigt und zu einer Präsentation Ihrer Arbeit nach Paris eingeladen.

Das Institut für Astronomie der Universität Wien unterstützt interessierte BewerberInnen mit ihrer Expertise. Auch dort interessieren sich ForscherInnen für Hochenergie-Astrophysik.

Nähere Informationen findest Du unter http://www.esa.int/SPECIALS/Education/SEM1XP3UNSG_0.html

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Bleibt verrückt (Teil 2 des Interviews ScienceClip)

Teil 2 des Interviews mit den Machern von ScienceClip, Stefan Kalchmair und Clemens Ostermaier

Logo Science Clip

Logo der Initiative Science Clip vom OVE

Können auch SchülerInnen Videos schicken?
Ja, natürlich! Wir freuen uns über jeden Beitrag, der spannend ist. Speziell auch aus der Sicht von SchülerInnen.

Was habt Ihr studiert und was macht Ihr jetzt beruflich?
Ich (Stefan Kalchmair) stehe kurz vor dem Ende meiner Dissertation über photonische Kristall-Photodetektoren, Clemens Ostermaier entwickelt energieeffiziente Halbleiterbauteile bei Infineon Technologies in Villach.

Wie hat Euch euer Studium gefallen?
Sehr gut! Unser Studium war eine gute Balance aus solidem Grundlagenwissen und spezialisiertem Expertenwissen. Um aber unsere vielfältigen Interessen auszuleben, haben wir neben unserer Ausbildung zahlreiche Veranstaltungen und Zusatzausbildungen besucht.

Wie sieht Euer Arbeitsalltag genau aus?
Einen Großteil der Zeit diskutieren wir mit Kollegen unsere Ideen. Viel Zeit ist notwendig, um Gedanken auszutauschen und Experimente zu planen. Wir freuen uns aber auch, wenn wir ins Labor gehen und unsere Versuche durchführen.

Was sind Eure nächsten beruflichen Ziele?
So wie die meisten Forscher möchten wir unsere Ideen für die Gestaltung der Zukunft umsetzen und etwas erforschen, das für alle Menschen von großem Nutzen ist.

Was würdet Ihr jungen Menschen raten, die eine technische Ausbildung anstreben?
Technik lässt sich mit allem verbinden. Bleibt neugierig, seid ab und zu verrückt!

Teil I des Interviews
Allgemeine Information über ScienceClip

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Das Hochspannungslabor – TU Wien …

… war eine hoch spannende Angelegenheit.

Die Technische Universität Wien hat für geladene Gäste (die Gewinner des Wettbewerbs: “Invent a Chip”) ihre Labors und Werkstätten geöffnet. Auch ich war dabei und durfte an der Führung im Hochspannungslabor teilnehmen.  So gefährlich Hochspannung klingt, so gefährlich ist es auch. Stand zumindest so auf dem Schild.

Dieser Bereich der TU ist für gewöhnlich nur für StudentInnen der Fakultät Elektrotechnik und Informatik zugänglich. Daher war es auch sehr wichtig sich über die 5 Sicherheitsregeln im klaren zu sein:

- Freischalten

- Gegen Wiedereinschalten sichern

- Spannungsfreiheit feststellen

- Erden und kurzschließen

- Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

Es wurden drei sehr beeindruckende Versuche vorgestellt, die allesamt ziemlich kurz, aber dafür sehr laut waren. Bei jedem Experiment wurden mit Hilfe verschiedener Verfahren Blitze erzeugt.

Die Generatoren und Spulen, die dabei zum Einsatz kamen, habe ich fotografisch festgehalten, damit all jene, die noch nicht an der TU inskribiert sind, auch die Möglichkeit haben sich von den Geräten begeistern zu lassen.

Trenneversuch:

Marx Generator:

Tesla-Spule:

Natürlich ist es mir nicht gelungen, mit meiner Kamera Blitze zu fotografieren. Aber filmen konnte ich sie! Hier ein kleiner Einblick wie dunkel, kurz und laut die Blitze waren ;)

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Wie es dazu kam (Interview ScienceClip Teil 1)

Wie ist überhaupt ScienceClip entstanden? Diese und andere Fragen habe ich den beiden Initiatoren von ScienceClip gestellt.

Teil I des Interviews findet ihr auf dieser Seite.

Wie kam es zu dieser Idee von ScienceClip.at?
Während unseres Studiums hatten wir oft das Gefühl, dass die Themen, die uns tagtäglich begeistern, in unseren Familien und Freundeskreisen belächelt werden.

Stefan Kalchmair und Clemens Ostermaier

Stefan Kalchmair und Clemens Ostermaier

Wer hat an Eurer Videoplattform mitgewirkt?
Zu Beginn haben wir mit Studienkollegen und Pädagogen die Idee für ScienceClip.at geformt. Dann hat uns der Österreichische Verband für Elektrotechnik bei der Realisierung unterstützt: Vom Entwurf des Designs über die Umsetzung der Homepage bis zur Suche von Kooperationspartnern und Unterstützern. Seitdem arbeiten wir beständig daran, die Plattform weiterzuentwickeln.

Wer betreut denn die Plattform?
Die Plattform ScienceClip.at wird vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik betrieben. Kerstin Kotal und Stefanie Friedl erledigen alle redaktionellen Tätigkeiten und koordinieren die Partner von ScienceClip.at.

Wie funktioniert das mit dem Fragenstellen an die Forscherin bzw. an den Forscher?
Das funktioniert in der Tat sehr einfach. Auf den Website wird unter „Ask a Scientist” irgendeine Frage zur Wissenschaft gepostet. Diese Frage wird von uns an einen Forscher gesendet, dort so rasch wie möglich beantwortet und auf die Homepage gestellt.

Wie viele Leute habt Ihr in Eurem Forschungspool
Bei uns kann jeder drankommen :) Wir suchen zu den Themen bei unseren Partnern die richtigen Expertinnen und Experten.

In welchen Themengebieten würdet Ihr noch Experten suchen?
Wir suchen natürlich ExpertInnen in allen naturwissenschaftlichen Gebieten. Vor allem jene ForscherInnen, die Interesse haben, ihre Begeisterung für ihr Forschungsthema an andere weiterzugeben.

Wer stellt aller die Fragen? Könnt Ihr da schon einen ersten Trend erkennen? Sind es mehr die SchülerInnen oder erreichen Euch auch Anfragen von LehrerInnen oder Erwachsenen?
Aus der Formulierung der Fragen erkennen wir, dass es eine bunte Mischung aus Kindern und Jugendlichen, aber auch so manchen Erwachsenen und Lehrern ist. Besonders freut uns die Vielfältigkeit der Fragen, von vereisten Autoscheiben bis zu Gravitationswellen.

Welche Videos werden auf dieser Plattform zur Verfügung gestellt? Gibt es da einen Schwerpunkt?
Neben der Naturwissenschaft ist für uns vor allem die menschliche Seite der Technik wichtig. Forscher sind auch ganz normale Menschen.

Wie kann ich als Forschungsorganisation mitmachen und trotzdem ein interessantes Video zur Verfügung stellen möchte?
Jede Forschungseinrichtung Österreichs ist uns als Partner willkommen!

Welche Formate kann das Video haben?
Spannend, lustig und möglichst nicht zu lange! Alles andere ist nur eine Frage der Technik.

Im Teil 2 des Interviews erfährt Ihr was die beiden Jungforscher so machen.

allgemeine Infos über die Plattform ScienceClip.at

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Siegerehrung “Invent-a-Chip”

Ich durfte am Freitag, 2. Dezember 2011, in TU-Wien an der Preisverleihung des Wettbewerbes “Invent-a-Chip” teilnehmen.

Dieser Wettbewerb startete 2010 zum ersten Mal in Österreich und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einen eigenen Chip zu entwickeln und diesen auch herstellen zu lassen. Dieses Event findet auch im nächsten Jahr wieder statt, aber darüber wurde ja schon berichtet. Einsendeschluss ist der 21.12.2011. Weitere Infos zu “Invent a Chip – 2011″ gibt es hier.









Nun zur Preisverleihung:
Wie so oft beginnt eine solche Veranstaltung mit einem wunderbaren Buffet, so auch Invent-a-Chip. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und nützte auch gleich die Gelegenheit um mich mich mit einigen SchülerInnen über deren Zukunftspläne zu unterhalten.

So wie ich, hat auch der Moderator, der durch die Preisverleihung führte, mit einem Kommentar zum Buffet die Veranstaltung eröffnet. Zunächst wurden die Vertreter des bmvit (Mag. Michael Wiesmüller), OVE (Dipl.-Ing. Peter Reichel) und eniac Austira (Dipl.-Ing. Johann Massoner) vorgestellt, die das Projekt “Invent-a-Chip” überhaupt ermöglicht haben.

Nachdem diese über die Hintergründe des Wettbewerbs referierten, machten sich auch die Sponsoren bereit um den Gewinnern gratulieren zu können.


Der dritte Platz ging an das Projekt “Jack Energy Meter” der HTL Bulme Graz.
Ein Chip in jeder Steckdose misst den Energieverbrauch. Die Daten werden mit einem Funknetz-Standard-Modul (ZigBee) zu einem zentralen Computer zur Analyse und graphischen Darstellung gefunkt.

Gewonnen haben sie FPGA- bzw. Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits.







Der zweite Platz ging an die Schüler bzw. Schülerin der HTL/TGM Wien. Ihr Projekt trägt den Namen: “Wireless Temperature Sensors”:

Die Schüler haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man die Energiekosten reduzieren kann. Zur Optimierung der Energiekosten misst ein Sensor regelmäßig die momentane Temperatur. Der aktuelle Wert wird per Funk mit Amplituden- und Phasen-Modulation versendet.

Sie haben ebenfalls FPGA- bzw. Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits gewonnen!




Die Schüler der Höheren technischen Lehranstalt Steyr erreichten den ersten Platz. Ihr “EIPOT” (=Enhanced Integrated Power Off Timer) überzeugte die Jury.

Die Schüler entwickelten einen Mechanismus, in dem Geräte im Standby-Betrieb nach einer Warnung und einem Timeout automatisch ausgeschaltet werden können. Über ein Display kann das Verhalten eingestellt werden. EIPOT kann für den PC, aber auch für andere Geräte wie Fernseher oder Ladegeräte verwendet werden.

Diese 4 Schüler durften jeweils einen Tablet-PC mit nachhause nehmen.

Abgesehen von den drei Hauptpreisen vergab die Jury auch noch Preise:

  • für die engagierteste Schule (HTL Hollabrunn),
  • für den Fragebogen-Gewinner (TGM-Wien) und
  • für den engagiertesten Lehrer (HTL Steyr).

Weitere Fotos von der Preisverleihung findest Du auf der Fotoseite von CJ Remixed

(Quelle der Fotos: http://www.apa-fotoservice.at, Fotograf: Peter Hautzinger/APA)

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